Briefvorlagen für die Briefe an die Verantwortlichen für die Abschaltung der BelWü-Dienste

Bitte schreiben Sie möglichst an alle vier Adressaten und frankieren Sie die Briefe ausreichend.

Sie können die Briefe gerne um Ihre eigenen Erfahrungen mit BelWü bzw. der Abschaltung der Dienste und deren Auswirkung auf Ihre Arbeit ergänzen.


1) Brief an Ministerpräsident Kretschmann:

Herrn Ministerpräsidenten
Winfried Kretschmann
Staatsministerium
Richard-Wagner-Str. 15
70184 Stuttgart

Abschaltung der durch BelWü erbrachten Dienste für die Schulen in Baden-Württemberg

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

im Kultusbereich geschieht derzeit etwas Ungeheuerliches: eine Kooperation zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (KM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK), welche seit 1997 bestand, soll nun abrupt beendet werden.
Das Landeshochschulnetz BelWü soll seine seit Jahrzehnten professionell erbrachten Dienstleistungen für die Schulen Ende des Jahres 2022 einstellen. Die Folgen hieraus sind dramatisch: für jede betroffene Schule (es handelt sich um weit über 2000 Schulen) muss ein neuer Verwaltungsanschluss gesucht werden, die Server und die Software für die Unterrichtsnetze müssen komplett umkonfiguriert werden, Webauftritte und E-Mail-Konten müssen zu anderen (auch privaten!) Anbietern umgezogen werden.
Hinzu kommt: alle diese Dienstleistungen werden für die Schulen (und somit für den Steuerzahler) um ein Vielfaches teurer, wobei gleichzeitig der Service wesentlich schlechter wird (diese Erfahrung haben bereits viele Schulen im Land leider machen müssen).

Wie konnte es soweit kommen?

Wir haben seit einigen Monaten intensiv nach den Gründen hierfür gesucht und leider feststellen müssen:
Die Ministerien KM und MWK haben es in den letzten Jahren versäumt, an einer konstruktiven gemeinsamen Lösung unter Einbeziehung der bereits vorhandenen (und international anerkannten!) Experten von BelWü zu arbeiten. Stattdessen wurden ahnungslose und teure externe "Berater" bemüht. Weiterhin haben die Ministerien Entscheidungen immer wieder vertagt und den Status Quo über Jahre hinweg ausgesessen.

Wir möchten Sie nun hiermit bitten, die Fortführung der IT-Dienstleistungen durch BelWü aktiv zu unterstützen, indem Sie die Vermittlung zwischen den beiden beteiligten Ministerien (KM und MWK) zur Chefsache erklären.
Frau Staatssekretärin Boser (KM) liegt bereits eine Präsentation der beteiligten Experten mit konkreten Vorschlägen vor.

Bitte lassen Sie sich von keiner Seite einreden, dass es Sachzwänge zur Aufgabe der Dienste durch BelWü gäbe. Dass diese - immer wieder hervorgebrachte - Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, können Ihnen sowohl der Rechnungshof als auch ausnahmslos alle BelWü-Mitarbeiter bestätigen. Die Fehlentscheidung zur Aufgabe der Schul-Dienstleistungen von BelWü ist (unserer Recherche nach) einzig und allein im mangelnden politischen Willen begründet, ein Konzept auszuarbeiten, welches Outsourcing vermeidet.

Bitte suchen Sie das Gespräch mit den (internen!) Experten und lassen Sie sich beraten.

Mit freundlichen Grüßen


2) Brief an Ministerin Schopper (KM):

Frau Ministerin
Theresa Schopper
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Thouretstr. 6
70173 Stuttgart

Abschaltung der durch BelWü erbrachten Dienste für die Schulen in Baden-Württemberg

Sehr geehrte Frau Ministerin,

im Kultusbereich geschieht derzeit etwas Ungeheuerliches: eine Kooperation zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (KM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK), welche seit 1997 bestand, soll nun abrupt beendet werden.
Das Landeshochschulnetz BelWü soll seine seit Jahrzehnten professionell erbrachten Dienstleistungen für die Schulen Ende des Jahres 2022 einstellen. Die Folgen hieraus sind dramatisch: für jede betroffene Schule (es handelt sich um weit über 2000 Schulen) muss ein neuer Verwaltungsanschluss gesucht werden, die Server und die Software für die Unterrichtsnetze müssen komplett umkonfiguriert werden, Webauftritte und E-Mail-Konten müssen zu anderen (auch privaten!) Anbietern umgezogen werden.
Hinzu kommt: alle diese Dienstleistungen werden für die Schulen (und somit für den Steuerzahler) um ein Vielfaches teurer, wobei gleichzeitig der Service wesentlich schlechter wird (diese Erfahrung haben bereits viele Schulen im Land leider machen müssen).

Wie konnte es soweit kommen?

Wir haben seit einigen Monaten intensiv nach den Gründen hierfür gesucht und leider feststellen müssen:
Die Ministerien KM und MWK haben es in den letzten Jahren versäumt, an einer konstruktiven gemeinsamen Lösung unter Einbeziehung der bereits vorhandenen (und international anerkannten!) Experten von BelWü zu arbeiten. Stattdessen wurden ahnungslose und teure externe "Berater" bemüht. Weiterhin haben die Ministerien Entscheidungen immer wieder vertagt und den Status Quo über Jahre hinweg ausgesessen.

Wir möchten Sie nun hiermit bitten, die Fortführung der IT-Dienstleistungen durch BelWü aktiv zu unterstützen, indem Sie - unter Vermittlung durch Herrn Ministerpräsidenten Kretschmann - zeitnah in direkte Verhandlungen mit Frau Ministerin Bauer vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eintreten. Frau Staatssekretärin Boser liegt bereits eine Präsentation der beteiligten Experten mit konkreten Vorschlägen vor.

Bitte lassen Sie sich von keiner Seite (auch nicht aus dem eingenen Haus!) einreden, dass es Sachzwänge zur Aufgabe der Dienste für Schulen durch BelWü gäbe. Dass diese - immer wieder hervorgebrachte - Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, können Ihnen sowohl der Rechnungshof als auch ausnahmslos alle BelWü-Mitarbeiter bestätigen. Die Fehlentscheidung zur Aufgabe der Schul-Dienstleistungen von BelWü ist (unserer Recherche nach) einzig und allein im mangelnden politischen Willen begründet, ein Konzept auszuarbeiten, welches Outsourcing vermeidet.


Mit freundlichen Grüßen


3) Brief an Ministerin Bauer (MWK):

Frau Ministerin
Theresia Bauer
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Königstr. 46
70173 Stuttgart

Abschaltung der durch BelWü erbrachten Dienste für die Schulen in Baden-Württemberg

Sehr geehrte Frau Ministerin,

im Kultusbereich geschieht derzeit etwas Ungeheuerliches: eine Kooperation zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (KM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK), welche seit 1997 bestand, soll nun abrupt beendet werden.
Das Landeshochschulnetz BelWü soll seine seit Jahrzehnten professionell erbrachten Dienstleistungen für die Schulen Ende des Jahres 2022 einstellen. Die Folgen hieraus sind dramatisch: für jede betroffene Schule (es handelt sich um weit über 2000 Schulen) muss ein neuer Verwaltungsanschluss gesucht werden, die Server und die Software für die Unterrichtsnetze müssen komplett umkonfiguriert werden, Webauftritte und E-Mail-Konten müssen zu anderen (auch privaten!) Anbietern umgezogen werden.
Hinzu kommt: alle diese Dienstleistungen werden für die Schulen (und somit für den Steuerzahler) um ein Vielfaches teurer, wobei gleichzeitig der Service wesentlich schlechter wird (diese Erfahrung haben bereits viele Schulen im Land leider machen müssen).

Wie konnte es soweit kommen?

Wir haben seit einigen Monaten intensiv nach den Gründen hierfür gesucht und leider feststellen müssen:
Die Ministerien KM und MWK haben es in den letzten Jahren versäumt, an einer konstruktiven gemeinsamen Lösung unter Einbeziehung der bereits vorhandenen (und international anerkannten!) Experten von BelWü zu arbeiten. Stattdessen wurden ahnungslose und teure externe "Berater" bemüht. Weiterhin haben die Ministerien Entscheidungen immer wieder vertagt und den Status Quo über Jahre hinweg ausgesessen.

Wir möchten Sie nun hiermit bitten, die Fortführung der IT-Dienstleistungen durch BelWü aktiv zu unterstützen, indem Sie - unter Vermittlung durch Herrn Ministerpräsidenten Kretschmann - zeitnah in direkte Verhandlungen mit Frau Ministerin Schopper vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport eintreten. Frau Staatssekretärin Boser (KM) liegt bereits eine Präsentation der beteiligten Experten mit konkreten Vorschlägen vor.

Bitte lassen Sie sich von keiner Seite (auch nicht aus dem eingenen Haus!) einreden, dass es Sachzwänge zur Aufgabe der Dienste durch BelWü gäbe. Dass diese - immer wieder hervorgebrachte - Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, können Ihnen sowohl der Rechnungshof als auch ausnahmslos alle BelWü-Mitarbeiter bestätigen. Die Fehlentscheidung zur Aufgabe der Schul-Dienstleistungen von BelWü ist (unserer Recherche nach) einzig und allein im mangelnden politischen Willen begründet, ein Konzept auszuarbeiten, welches Outsourcing vermeidet.


Mit freundlichen Grüßen


4) Brief an den Vorsitzenden des ALWR (BelWü-Lenkungsausschuss):

Herrn Professor
Dr. Gerhard Schneider
Lehrstuhl für Kommunikationssysteme
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Hermann-Herder-Straße 10
79104 Freiburg

Abschaltung der durch BelWü erbrachten Dienste für die Schulen in Baden-Württemberg

Sehr geehrter Herr Prof. Schneider,

im Kultusbereich geschieht derzeit etwas Ungeheuerliches: eine Kooperation zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (KM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK), welche seit 1997 bestand, soll nun abrupt beendet werden.
Das Landeshochschulnetz BelWü soll seine seit Jahrzehnten professionell erbrachten Dienstleistungen für die Schulen Ende des Jahres 2022 einstellen. Die Folgen hieraus sind dramatisch: für jede betroffene Schule (es handelt sich um weit über 2000 Schulen) muss ein neuer Verwaltungsanschluss gesucht werden, die Server und die Software für die Unterrichtsnetze müssen komplett umkonfiguriert werden, Webauftritte und E-Mail-Konten müssen zu anderen (auch privaten!) Anbietern umgezogen werden.
Hinzu kommt: alle diese Dienstleistungen werden für die Schulen (und somit für den Steuerzahler) um ein Vielfaches teurer, wobei gleichzeitig der Service wesentlich schlechter wird (diese Erfahrung haben bereits viele Schulen im Land leider machen müssen).
Als Vorsitzender des ALWR sind Sie sich der Tragweite dieser politischen Fehlentscheidung sowie deren negativen Auswirkungen auf einen Großteil der Schulen im Land Baden-Württemberg bisher sicher nicht bewusst gewesen.

Wie konnte es soweit kommen?

In den vergangenen Monaten haben wir herausgefunden, dass gar keine Sachzwänge die Ursache für die beabsichtigte Abschaltung der von BelWü erbrachten Dienste für die Schulen sind (dies kann Ihnen jeder BelWü-Mitarbeiter sowie sogar der Rechnungshof gerne bestätigen), sondern allein irrationale Befindlichkeiten und die Unfähigkeit der beteiligten Ministerien MWK und KM, miteinander zu kooperieren.

Insofern sollen Baden-Württembergs Schulen nun Opfer der geplanten "Refokussierung" von BelWü werden.
Wir möchten zu Bedenken geben, dass Ihre Studierenden aus den Schulen hervorgehen und es den Verantwortlichen für die Wissenschaft sehr gut anstünde, auf eine gute Ausstattung der Schulen zu achten und nicht dafür zu sorgen, dass diese aus dem digitalen Zeitalter wieder zurück in die Steinzeit katapultiert werden. Engstirniges Zuständigkeitsdenken ist hier extrem hinderlich.

Weiterhin haben es die Ministerien KM und MWK in den letzten Jahren versäumt, an einer konstruktiven gemeinsamen Lösung unter Einbeziehung der bereits vorhandenen (und international anerkannten!) Experten von BelWü zu arbeiten. Stattdessen wurden ahnungslose und teure externe "Berater" bemüht. Schließlich haben die Ministerien Entscheidungen immer wieder vertagt und den Status Quo über Jahre hinweg ausgesessen.

Wir möchten Sie nun hiermit dringend bitten, die Fortführung der IT-Dienstleistungen für die Schulen durch BelWü aktiv zu fördern, indem Sie Frau Ministerin Bauer bei Ihren Verhandlungen mit dem KM nach allen Kräften unterstützen. Es wurden bereits seit längerer Zeit von BelWü Vorschläge unterbreitet, wie die Zukunft von BelWü aussehen könnte (Trennung in einen für die Wissenschaft und einen für den schulischen Bereich zuständigen Teil, siehe z. B. die Präsentation, welche Frau Staatssekretärin Boser (KM) vorliegt.).


Mit freundlichen Grüßen